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Technischer Leitfaden · Oktober 2026

Ceph-Grundlagen

RADOS, OSDs und die darauf aufbauenden Dienste.

Ein Cluster statt eines einzelnen Speichersystems

Ceph fasst Laufwerke mehrerer Rechner zusammen. Anwendungen greifen auf einen Speicherdienst zu, während der Cluster die Daten verteilt. Wachstum ist dadurch weniger an ein einzelnes Gehäuse gebunden. Gleichzeitig entstehen die Betriebsaufgaben eines verteilten Systems.

Die wichtigsten Komponenten

RADOS bildet die verteilte Objektspeicherbasis. OSDs speichern Objekte und übernehmen Aufgaben bei Replikation und Recovery. Monitore verwalten Cluster-Maps und Quorum; Manager liefern Verwaltungs- und Monitoring-Funktionen. CephFS nutzt zusätzlich Metadatenserver. Diese Rollen sind Dienste und erfordern nicht jeweils einen eigenen physischen Server.

Zuerst die Anwendungsschnittstelle wählen

RBD stellt Blockgeräte bereit, CephFS ein gemeinsames Dateisystem und RGW S3-kompatiblen Objektzugriff. Die Schnittstellen bedienen unterschiedliche Anwendungsmodelle. Ein von mehreren Hosts erreichbares Blockvolume macht dessen Dateisystem noch nicht für gleichzeitige Zugriffe geeignet.

Vom Konzept zum betriebenen Dienst

Halten Sie fest, wie Clients zugreifen, wer den Cluster betreut und wie Recovery getestet wird. Für den Betrieb gehören Monitoring, Wartung und unabhängige Backups dazu. Eine Verwaltungsplattform vereinfacht Routineaufgaben; Workload- und Ausfallplanung bleiben notwendig.

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Quellen & weiterführende Informationen

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